Rosmarin – Eine ehrwürdige Eminenz

von | Okt 30, 2017 | Küchenallerlei | 0 Kommentare

Wenn man in die Provence reist, dann läuft einem als bekennender Kräuternarr vor Freude das Herz über. Dort beheimatet, fühlt sich der halbwüchsige Rosmarinstrauch pudelwohl. Schaut man auf seine entschlüsselten Inhaltsstoffe, wäre es kürzer diejenigen aufzuzählen, die nicht vorhanden sind.

Wie die meisten Kräuter, lange bevor sie ihren Weg in Kochtöpfe, Salate, Suppen und Saucen fanden, wurden sie erst als Heilkundlich eingesetzt. Egal ob als Pflanze, Radix oder Öl, gemahlen, frisch oder getrocknet, der Rosmarin hilft bei allem und gegen alles, außer Vampire, um es prägnant auf den Punkt zu bringen.

Rosmarin ist stark im Geruch und Geschmack, hitzeresistent und lässt sich auch nicht von seinen geschmacksintensiven Kollegen wie Oregano oder Thymian beeindrucken. Auch der Knoblauch ist neben Rosmarin reichlich chancenlos.

Feines Mahl - Rosmarin

In der mediterranen Küche ist er der ungekrönte König und passt sich geschickt jeder Speise an. Hammel zieht er nicht die Beine lang, dämpft aber dessen doch manchmal aufdringlichen Geschmack. Leber, Nieren, Lamm, Kartoffeln, Ratatouille: der Rosmarin ist jedem Tier, jeder Innerei und fast jedem Gemüse gewachsen. In Saucen sollte man ihn wegen seiner Kraft erst zum Schluß zugeben.

Der Rosmarin hat einen scharfzüngigen Geschmack nach Kampfer, ist leicht rauchig und hat etwas pinienhaftiges. Kommt er mit einem Grill in Berührung, verströmt er einen fast schon sakralen Weihrauchgeruch, was ihm auch den Beinamen Weihrauchkraut eingetragen hat. Auch nett ist der Beiname Brautkleid. Wie es dazu kam bleibt der eigenen Fantasie überlassen.

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