Miesmuschel – Die Putzfrau der Nordmeere

von | Sep 9, 2017 | Küchenallerlei | 0 Kommentare

Der Ökofreak unter den Schalentieren. Als reine Filtrierer findet man die Miesmuschel in teilweise kilometergroßen Ansammlungen, so genannten Teppichen. Das filtrieren hat zwar den großen Vorteil, dass die Miesmuschel zum einen die Meere sauber hält, hat aber auch den Nachteil, dass wir als Konsument diesen Dreck dann zu uns nehmen. Die Miesmuschel ernährt sich von Plankton, dass sie mit ihren feinen Barthaaren einfängt. In Sachen Bewegung ist jede Schnecke im Vergleich ein Tier mit Turbolader. Mit einem Tentakel ausgerüstet, den die Miesmuschel ausfährt um ihn dann mühsam im Boden zu verankern, zieht sie sich an selbigem heran. Eine Mühsame Art der Fortbewegung, aber effektiv. Im Zeitraffer betrachtet.

Feines Mahl - Miesmuschel

In Sachen Fortpflanzung muss man sich keine Gedanken machen, die Miesmuschel vermehrt sich wie die Karnickel und lässt sich zudem gut Züchten. Hier bedient man sich der Sprache der Landwirtschaft, da Miesmuscheln in Muschelgärten angebaut werden. In Holland werden die Züchter auch Muschelbauern genannt. Zum Anbau langen Pfähle oder Seile, an denen die Miesmuscheln gemästet werden. Zur Erntezeit werden sie lebendig verpackt und verschickt um dann, in einem Weißwein- Wurzelsud oder einer kräftigen Tomatensauce, ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt zu werden. Als beliebte Massenmuschel ist sie verdaulicher als die Auster, weswegen sie auch gerne als Auster des kleinen Mannes bezeichnet wird.

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