Kreuzkümmel – Eine geruchsintensive Beigabe

von | Okt 9, 2017 | Küchenallerlei | 1 Kommentar

Das Verwandtschaftsverhältnis zu unserem Kümmel, wie wir ihn kennen, ist botanisch gesehen eher fern, jedoch von der Namensgebung und visuell verkaspert uns der Kreuzkümmel gerne. Mittlerweile eher vom Begriff her gebräuchlich firmiert er in Hochglanzkochshows unter dem Namen Cumin. Der Historismus bedachte den Kreuzkümmel mit vielen Namen wie Mutter-, Pfaffen-, Roß-, Pfeffer- oder Stachelkümmel.

Feines Mahl - Kreuzkümmel - Markus Ertl

Beheimatet ist der Kreuzkümmel im hinteren- und vorderen Orient, gehört zu den Doldenblütlern und ist einer der vielen Grundgewürze, in einer Currygewürzmischung. Vor lange vergangenen tagen wurde Kreuzkümmel, bevor er die Küche für sich entdeckte, als reinigendes und entkrampfendes Heilmittel eingesetzt.

Käuflich wie er ist, findet man den Kreuzkümmel als ganzen Samen oder gemahlen vor. Der Geruch und Geschmack ist äußerst Intensiv und erinnert an Kampfer. Frisch im Mörser zerstoßen flammt eher ein starker Geruch von abgestandenem Schweiß auf, was einen aber nicht daran hindern sollte, seine orientalischen Speisen damit zu würzen. Doch nicht nur in orientalischem Essen ist Kreuzkümmel beheimatet. Die Spanier migrierten die Saat nach Lateinamerika, wo sie heute, lange nach Inquisition und Zwangschristianisierung, beispielsweise jedes Chili erst richtig geschmacklich rund macht.

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