Kardamom – Kann mehr als nur Weihnachten

von | Sep 18, 2017 | Küchenallerlei | 0 Kommentare

Nicht nur als Gesundmacher kommt der im Handel erhältliche grüne und schwarze Kardamom daher. Und festhalten: Er schmeckt auch außerhalb der Weihnachtsbäckerei. Gerne genutzt in der orientalischen Küche, macht er auch so manchen Glühwein oder Kaffee rund.

Der Kardamom gehört zu der Familie der Ingwergewächse, bei denen meist die Samen und die getrockneten Kapselfrüchte verwendet werden. Wird der grüne Kardamom meist in Back- und Wurstwaren eingesetzt, kommt der schwarze Kardamom fast ausschließlich in pikanten Gerichten vor. Da sehr stark verdauungsfördernd findet sich der Kardamom auch schon einmal in einem Likör wieder oder wird als Auszug zu medizinischen zwecken verwendet.

Feines Mahl -Kardamom - Markus Ertl

Das enthaltene ätherische Öl verleiht dem Kardamom ein würziges, rauchiges und süßlich- scharfes Aroma. Zur Verarbeitung ist von dem gemahlenen Kardamom eher abzuraten, da dieser binnen kürzester Zeit sein herrliches Aroma einbüßt. In den arabischen Ländern fungiert er im Kaffee als Zuckerersatz, eine köstliche Variante.

Die mühsame Ernte und Weiterverarbeitung macht Kardamom neben der Vanille mit zu den teuersten Gewürzen. Ursprünglich in Sri Lanka beheimatet, findet man die beste Qualität im heutigen Hauptanbaugebiet in Guatemala.

Obwohl Frankreich schlechthin als die Feinschmeckernation gehandelt wird, ist bei ihnen der Kardamom bis heute fast gänzlich unbekannt. Am schlechten Geschmack wird es wohl kaum liegen.

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