Hecht – Ein moderater Kannibale

von | Okt 16, 2017 | Küchenallerlei | 0 Kommentare

Auf Lateinisch kommt der Hecht als Esox lucius, der schillernde Wolf, daher geschwommen. Er ist länglich von Statur und hat einen so kurzen Darm, dass er eigentlich permanent auf der Suche nach etwas genießbarem ist. Frösche und Wasservögel gehören beim Hecht zu den Grundnahrungsmitteln, er schreckt aber auch nicht vor Kannibalismus zurück. Als Süßwasserfisch hat er es lieber ruhig und zieht langsam fließende Flüsse und Seen vor, die im Grund dicht bewachsen sind. Der Hecht hat es mit dem Wachstum ziemlich eilig und erreicht schnell, je nach Art, seine Endgröße von bis zu 130 cm bei 25 bis 30 kg.

Feines Mahl - Hecht - Depositphotos 10053159

Der Hecht ist ein recht teurer Edelfisch, der bei Sportanglern hoch im Kurs steht. Heute hat er aber nur noch regionale Bedeutung. Sein Fleisch ist hell, fest und fettarm aber leider auch sehr grätenreich. Früher wurde der Hecht gezielt von Mönchen gezüchtet und war ein typischer Karfreitagsfisch.

Die Schonzeit des Hechts ist von Februar bis Mai. Dieses ist die Laichzeit, wobei der Hecht in dieser Zeit sowieso ungenießbar ist: Die Milch und der Rogen sind leicht giftig.

Am bekanntesten kommt der Hecht als Kloß daher. Aber auch pochiert, gebraten oder gegrillt macht er einen guten Eindruck. Als „Filetstück“ bietet sich das letzte Drittel, also das Schwanzstück an. Hier tummeln sich die wenigsten Gräten.

Werbepartner

Hier werben?

Werbung

Neuigkeiten & Infos
Zur Newsletteranmeldung - Button
Folge uns auf
Man findet uns auch auf
Werbepartner

Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com
Share This