Currypulver – Exotik im Gewürzregal

von | Aug 16, 2017 | Küchenallerlei | 0 Kommentare

In Deutschland, wie so vieles bis zur Sinnlosigkeit verniedlicht, einfach nur Curry genannt. Diese Begriffsdefinition kann, insbesondere in indischen Restaurants zu Verwirrungen führen, da das Originalcurry in der Regel ein Hühnergericht ist.

Das Currypulver wie wir es kennen, findet sich meist als traurige Einheitsmischung im Supermarkt wieder und suggeriert uns mit steigender Beliebtheit einen Hauch von Exotik in unseren Küchen. Ein echtes Currypulver besteht festgesetzt aus mindestens 12 Grundzutaten bis hin zu 36. Die hiesigen Würzmischungen werden in veränderlichen Anteilen aus Ingwer, Kardamom, Koriander, Kurkuma, Kümmel, Muskatblüte, Nelken, Pfeffer und Zimt hergestellt.

Feines Mahl AdobeStock 57683090 Curry

Die kräftige gelblich- leicht rötliche Farbe stammt vom Gelbwurz. In Indien oder Pakistan käme eine Hausfrau wohl kaum in die Verlegenheit auf fertige Currymischungen zurück zu greifen. Meist, je nach Gericht, finden sich vier oder mehr selbst hergestellte Pulver in der Küche, von mild bis scharf.

Currypulver verliert gerne schnell an Geschmack und ist von daher gerne dunkel und luftarm kaserniert. Unter den Fertigmischungen dürfte die Grandmother In Law Killer (Schwiegermuttertöter) die bekannteste sein. Wie sie zu diesem Namen gekommen ist, bleibt der eigenen Phantasie überlassen.

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