Buchweizen – Ein russischer Vollblüter

von | Aug 4, 2017 | Küchenallerlei | 0 Kommentare

Schon im Namen steckt Verwirrung, gehört der Buchweizen doch zur Gattung des Knöterich, ist demzufolge also kein Getreide. Dennoch sieht er wie Getreide aus, verhält sich fast wie selbiges und lässt sich auch so verarbeiten.

Buchweizen erhielt seinen Namen, weil er vom Aussehen her an eine Buchecker erinnert. In unseren breiten fristet der Buchweizen ein eher unaufgeregtes Schattendasein, obwohl er nicht nur in der Vollwertküche genial zu verarbeiten ist. Er ist Glutenfrei und bestens geeignet für Diabetiker.

Feines Mahl - Buchweizen

Gebürtig stammt der Buchweizen aus der Südrussischen Steppe, genauer verortet aus der Mongolei. Auch hier hat sich der Volksmund der eigenen Begriffsfindung angenommen. So ist der Buchweizen auch als Pater-, Heide-, oder Tatarenkorn bekannt. Die Franzosen ziehen den Buchweizen als Sarazenenkorn vor. Völlig außer Mode und politisch wohl auch nicht mehr korrekt ist das Türkenkorn.

Die Polen und Russen wissen, was sie an diesem Möchtegerngetreide haben und verarbeiten den Buchweizen mit Hingabe zu Blinis und Pfannkuchen. Der Franzose hat ihn für sich für Galettes eingenommen. Optimal lässt sich der Buchweizen auch zu vegetarischen Bratlingen verwursten. Jedoch neigt dieser Knöterich zu einer leichten bis mittelmäßigen Schleimbildung, weswegen man den Buchweizen vor und nach dem Kochen einer kalten Dusche unterziehen sollte.

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