Aal – Maul zu und durch

von | Nov 6, 2017 | Küchenallerlei | 1 Kommentar

So wie der Lachs, kehrt der Aal zur Vermehrung und anschließendem Absterben an seinen Geburtsort zurück. Dieser liegt in der Saragossa-See, einem Gebiet im Atlantik östlich von Florida und südlich der Bermudas. Der Aal ist ein schlangenartiger Knochenfisch, der in den verschiedenen Wachstumsstadien sein äußeres gerne verändert. Verdunkelt sich seine Haut und wird diese am Bauch silbrig, spricht man in diesem Stadium vom Silberaal.

Ca. 3 Jahre nach seiner Geburt wächst dem Aal das Maul zu und er begibt sich auf eine 5000 Kilometer lange Reise, um vom Salz- ins Süßwasser zu wechseln. Hier lebt der Aal ungefähr 3 – 4 Jahre in europäischen Flüssen und Binnengewässern.

Feines Mahl - Aal

Wenn nach dieser Zeit der Trieb nach Vermehrung unerträglich wird, frisst sich der Aal ein Fettpolster von über 25% an, das Maul wächst ihm erneut zu und schwimmt Visumfrei die 5000 Kilometer an seinen Ursprungsort zurück. Reichlich erschöpft sorgt er dort für Nachkommenschaft, um kurz darauf den Löffel abzugeben.

Das Angebot an Aal kann kaum gedeckt werden, mittlerweile lässt er sich aber in Aquakultur gut züchten und ist dadurch unbedenklich. Da der Aal kaum Fressfeinde hat, muss er sich eigentlich nur vor den vielen Zubereitungsmöglichkeiten fürchten. Durch seinen hohen Fettgehalt lässt sich der Aal hervorragend Grillen und Räuchern. Als Aal grün kommt er mit reichlich Dill und Sahne daher. Wer es mag genießt ihn in Aspik. Als Knochenfisch sitzen, sehr nachteilig, seine Gräten jedoch tief im Fleisch. Doch dafür gibt es ja schließlich geschultes Fachpersonal, dass einem diese Arbeit abnimmt.

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